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Ernährung

Eigentlich ist es ganz einfach, Katzen zu ernähren. Man informiert sich, was in so einer Maus alles so an Zutaten drinsteckt und besorgt das Katzenfutter, das die gleichen Inhaltsstoffe hat.

Natürlich behauptet jeder Katzenfutterhersteller, das nur er das gesündeste und artgerechteste Futter anbietet. Mit einem Blick auf die Inhaltsstoffe entlarvt man die meisten aber schnell als 'Müllentsorger auf Tierkosten'

Zucker hat in Katzenfutter nichts zu suchen, auch wenn es neuerdings Karamell genannt wird (oder was denen auch sonst noch für Namen einfallen).

"Fleisch und tierische Nebenerzeugnisse" ist meist etwas, was man teuer auf der Sondermülldeponie entsorgen müßte, wenn man damit aber noch Geld verdienen kann, ist es natürlich noch besser. Wenn da dann noch irgendwelche Prozente auftauchen (mindestens 4% Rindfleisch...) kann man sich denken, was der Rest ist.

Ein gutes Katzenfutter sollte mindestens 60% Fleisch beinhalten.

Ein gutes Entscheidungskriterium ist auch immer die Angabe der Fütterungsempfehlung, das läßt sehr gut auf den tatsächlichen Nährwert schließen. Ob ich 100g pro Tag von dem einen oder 400g pro Tag von dem anderen Futter brauche sagt dann doch aus, welches der beiden wertvoller ist (und nicht unbedingt 4 mal so teuer).

Trockenfutter, obwohl natürlich viel bequemer und meistens bei den Fellträgern auch viel beliebter, sollte man nach Möglichkeit ganz vermeiden! Zuviele Risiken, meistens Nieren- aber auch Blasenprobleme und andere schmerzhafte (Alters-)Beschwerden im Urogenitalbereich sind trotz ausreichend Flüssigkeitsbereitstellung sehr oft nicht vermeidbar. Katzen nehmen als Wüstentiere nunmal grundsätzlich wenig Flüssigkeit zu sich und decken den Wasserbedarf fast ausschließlich übers Futter. Dies ist bei Trockenfutter naturgemäß nicht möglich und wird nie durch Trinken allein ausgeglichen werden können!